Mount Everest

Mount Everest
Der Mount Everest ist einer der berühmtesten Gipfel der Welt. Er ist nach Sir George Everest benannt, einem britischen Landvermesser aus Indien. Der Mount Everest ist 8.845 Meter hoch und damit der höchste Berg der Welt. Er befindet sich in Mittelasien zwischen China und Nepal als Teil des Himalaja-Gebirgszuges.

Der Berg ist in drei Formationen aufgeteilt, die ineinander übergehen: die Qomolangma Formation, die North Col Formation, und die Rongbuk Formation. Neuesten Forschungen nach erreichte der Gipfel vor 13 Millionen Jahren um die 12.000 m Höhe. Die heutigen Messungen variieren, da auch die Schneemenge manchmal mit einbezogen und das Gestein im Laufe der Zeit abgetragen wird. Von den Nepalesen, Tibetanern und Chinesen ist er seit jeher als der Sitz der Götter angesehen worden, die Mutter des Universums, und wurde im 19. Jahrhundert von Europäern ganz unspektakulär Gipfel XV genannt.

Seit Anfang des letzten Jahrhunderts hat man mehrmals versucht den Gipfel zu erreichen. Doch erst 1953 wird er das erste Mal von dem Neuseeländer Sir Edmund Hillary und dem Sherpa Tenzing Norgay erreicht. 1974 fährt der Japaner Yuichiro Miura mit Skiern den Berg herunter und wird 2003 die älteste Person mit 70 Jahren, als er nochmals auf den Gipfel steigt. 1975 steigt die erste Frau, die Tibetanerin Phantong, bis ganz nach oben. Reinhold Messner erklimmt den Gipfel zusammen mit dem Österreicher Peter Habeler ohne Sauerstoffmasken.
Den Mount Everest erreicht man von der tibetanischen Seite über die Nordwand und von der nepalesischen Seite über die Südwand. Letztere ist der meist genutzte Aufstieg, zumal Tibet bis vor einigen Jahrzehnten noch geschlossen war. Ein nie genutzter aber möglicher Aufstieg ist der 'Fantasy Ridge, der jedoch sehr schwierig ist.

Panorama Mount Everest
Der Frühling vor den Monsunregen ist die beste Zeit, da die Winde jetzt geringer sind. Am gefährlichsten erweisen sich die Schneelawinen, die schon vielen Bergsteigern das Leben gekostet haben.