Klosters

In unmittelbarer Nachbarschaft zu den glitzernden Orten St. Moritz und Davos, ist Klosters ein Ort mit Bergdorfcharakter geblieben. Hier gibt es keine hoch gebauten Hotelanlagen, sondern kleine, anmutende Chalets, die die Touristen aufnehmen. Hier findet sich die High-Society ein, fährt am Tag auf den Pisten Ski und vergnügt sich am Abend in den kleinen, feinen Lokalen.

Um 1220 wurde hier ein Kloster erbaut, dem Heiligen Jakob gewidmet. Knapp 300 Jahre später wurde es jedoch aufgelöst und zerstört und heute zeugt nur noch der romanische Turm der Pfarrkirche von ihm. Der Prättigau-Dialekt, den man heute noch traditionell spricht, stammt aus der Zeit der rätoromanischen Bevölkerung.

Wer hier zum Skifahren kommt, findet unzählige gute Skiarenen, aber auch mehr als 40 km Langlauf-Loipen. Gute Verkehrsverbindungen durch Skilifte und Busse machen es möglich, die zahlreichen Pisten schnell zu erreichen.

Das was Klosters gerade für den Jet-Set so interessant macht, ist, dass sie hier fast unerkannt durch die Straßen und über die Pisten fahren können. Man sieht sie allgemein 'als ganz normale Menschen' an. Nur das britische Königshaus schafft es nicht, unerkannt hier Urlaub zu machen. Denn ein ganz großer Fan von Klosters ist Prinz Charles genauso wie seine Söhne Harry und William. Prinz Harry hat ein Jahr in der Küche der Jugendherberge Walserhof verbracht und alles über die schweizerische Küche gelernt.

Aber nicht nur Skifahren und Essen ist hier beliebt. Mehrere Kunstgalerien, die wunderbaren, von Augusto Giacometti gemalten Kirchenfenster in der protestantischen Kirche und vieles mehr wartet auf den Kulturliebhaber.