Fujiyama

Fujiyama
Mit 3.776 m über dem Meeresspiegel ist der Fuji die höchste Erhebung Japans. Er liegt auf der Hauptinsel Honshu. Es ist ein noch aktiver Vulkan, wenn er auch nicht als besonders gefährlich eingeschätzt wird. Der letzte Ausbruch fand 1707 statt und dauerte ganze 2 Wochen.

In der westlichen Welt kennt man den Fuji meist von Zeichnungen und Bildern aus Japan, da er häufig dargestellt wurde und wird auf Grund seiner extremen Regelmäßigkeit. Bestiegen wurde der Berg erstmals von einem Mönch um 663. Da der Berg als heilig galt, durften Frauen den Berg bis zum Ende der Meji-Zeit um 1912 nicht besteigen. Heute ist er ein sehr beliebtes Touristenziel. Im Sommer pilgern bis zu 3.000 Touristen pro Tag auf den drei verschiedenen Routen. Bis zu 2.300 m kann man mit einem regulären Shuttle-Service hinauffahren. Ab da an heißt es 'zu Fuß'. Auf den Weg nach oben gibt es mehrere Hütten, in denen man übernachten kann, damit man rechtzeitig vor dem Morgengrauen auf dem Gipfel ankommt und die Sonne auf dem Pazifik aufgehen sehen kann. Ein spektakuläres Ereignis, wenn man bedenkt auf fast 4.000 m Höhe zu sein.

Er bietet einen wunderschönen Anblick vom Meer aus, seine weiße Krone hebt sich gegen den tiefblauen Himmel und die braune Landschaft darunter wunderbar ab. Trotz dass es einem vorkommt, als handle es sich nur um einen Vulkan, gibt es mehrere Kegel von insgesamt drei Vulkanen.

Fujiyama
Um dieses einmalige Erlebnis auf dem Fujisan, wie er auch genannt wird, zu erleben, braucht man weder eine Kletterausrüstung noch viel Erfahrung. Gute körperliche Kondition, warme Kleidung, gute Schuhe, Verpflegung und ein Fotoapparat sind völlig ausreichend.